Mittwoch, Mai 27, 2026

Wahoo Elemnt oder Coros Dura?


Einleitung Warum ich darüber nachdenke, Wahoo den Rücken zu kehren.
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Bild erstellt mit: imgflip.com

Seit 2018 befinde ich mich im Ökosystem von Wahoo. Mit 8 Jahren bin ich ein ziemlich treuer Kunde und habe schon so einiges an Geld bei Wahoo gelassen. In der Tat gab es Zeiten, als der Element Bolt V2 kam, da habe ich gar nicht nachgedacht, sondern das Ding umgehend bestellt, denn es stand für mich außer Frage, den musste ich haben. Einen Bolt V1, eine Rival, zwei Bolt V2 und einen Kickr V5 später stehen 56.460 Kilometer in der Wahoo-App und ich denke ernsthaft über einen Wechsel nach!

Warum habe ich mich damals für den Wahoo entschieden?

Nun, das war ganz einfach. In meinem Rennradverein hatten 80% der Mitglieder einen Garmin-Fahrradcomputer. Mir waren die Dinger aber zu unübersichtlich und die Akkulaufzeit jenseits von gut und böse. Der Wahoo hatte damals KEIN Touch-Display, was ihn auch bei kalten und regnerischem Wetter gut bedienbar machte und er reduzierte sich auf die wichtigsten Anzeigen. Klar, übersichtlich, nicht überfrachtet.

Mit dem V1 bin ich lange gut gefahren. Deswegen war es für mich gar keine Frage. Als der Bolt V2 kam, wurde der sofort bestellt! Im Groben war ich mit beiden Computern sehr zufrieden. Dann war da dieses “Sonderangebot” der Wahoo Rival (Uhr). Bei 199 Euro habe ich damals zugeschlagen, nur um 3 Monate später festzustellen, dass das Sonderangebot auf 99 Euro reduziert wurde und dann wenig später der Support eingestellt wurde.

Dann stellte Wahoo vor einigen Monaten erst den Wahoo Ace (mir persönlich viel zu groß) und dann die V3-Geräte vor. Und hier hat Wahoo mich dann wieder “geärgert”. Sorry, aber POIs auf dem Bolt V3 nicht anzubieten, mit der “Begründung”, das Display wäre zu klein ist Bullshit! Wer POIs braucht muss also mindestens zum Wahoo Roam V3 greifen und damit noch einmal 100 Euro mehr ausgeben.

Nein, einfach Nein! Sorry Wahoo, hier habt Ihr mich verloren. Einen Wahoo Bolt V3 mit dem selben Software-Umfang wie den Roam hätte ich vermutlich ebenfalls sofort wieder gekauft. Aber so dann eben nicht.

Und jetzt? Wie übernehme ich über 56.460 Kilometer in ein anderes Ökosystem?

Nun, das muss ich im Zweifel gar nicht. Grund zur Freude machte kürzlich eine Pressemitteilung von Wahoo, dass man jetzt eine Kooperation mit Coros eingegangen ist und die beiden Ökosysteme von Wahoo und Coros jetzt Daten untereinander austauschen können. Wenn man also mit dem Coros Dura eine Tour gefahren ist, kann man die Daten in die Wahoo-App übernehmen (wenn ich das alles richtig gelesen und verstanden habe).

Back to the roots!

Ich habe vor ca. einem halben Jahr eine Menge Videos zum Coros Dura gesehen. Ehrlich gesagt, hat der es mir irgendwie angetan. Sich auf richtig langen Touren gefühlt keine Gedanken mehr um den Akku machen zu müssen, klingt schon ziemlich interessant. Dazu ist er von den Datenfeldern recht überschaubar. Gefühlt ist der Coros Dura heute das, was der Wahoo Bolt V1 2018 gewesen ist - übersichtlich.

Ob er das wirklich ist, werde ich ich euch in Zukunft sagen können. Denn statt der 449 Euro für den Wahoo Roam V3 werde ich “demnächst” erst einmal ca. 289 Euro in den Coros Dura investieren und mir das Gerät einmal ausführlich anschauen. Ich informmiere euch, sobald ich das Gerät bestellt bzw. es bei mir eingetroffen ist.

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