Beta-Version von Greaseweazle Browser, einer grafischen Benutzeroberfläche für Greaseweazle für Linux, Windows und macOS
Es ist einige Wochen her, da habe ich mir ein Greaseweazle bestellt.
Einige fragen sich jetzt, ein was?
Ein Greaseweazle!
Ja “Gesundheit” aber, was hast Du bestellt?
Ok, zugegeben, dass ist jetzt schon ziemlich speziell und auch ich bin bereits “very late to the party”, denn die Dinger gibt es jetzt schon einige Jahre. Aber was ist das denn jetzt genau? Um das zu erklären, muss man ein klein wenig tiefer in die Materie einsteigen, aber darum soll es heute gar nicht gehen. Ich teste gerade eine Beta-Version, einer grafischen Benutzeroberfläche, denn normalerweise bedient man das Ding auf Terminal-Ebene.
Das Programm von Danilo M. aus dem A1K.org-Forum erinnert auf den ersten Blick an das alte “X-Copy” von Cachet-Software. Ich habe das Programm jetzt selber erst seit gestern und konnte noch nicht sonderlich viel testen, aber es macht bereits einen vielversprechenden Eindruck.
Wenn man das Programm zum ersten Mal startet, wird auf Terminal-Ebene relativ viel Software (homebrew, pipx usw.) nachgeladen und installiert. Bei mir sind dabei keinerlei Fehler aufgetreten. Bereits installierte Programme wurden erkannt und es wurde gefragt, ob ein Update installiert werden soll. Danach startete die Oberfläche, wie auf dem Bild zu sehen.
Eine schöne Idee, wie ich finde, auch wenn ich den ein oder anderen Punkt noch nicht ganz verstanden habe, aber wenn das Programm mal aus der Beta raus, poste ich hier auch ein Update.
Zum Abschluss hier einmal ein Bild von der Mac-Software “Applesauce“, welche die so genannten .scp-Dateien, die man mit einem Greaseweazle erstellen kann, optisch auf dem Bildschirm darstellen kann.
Wer jetzt noch einmal tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem sei das “Yann Serra Tutorial” ans Herz gelegt. Ich wollte jetzt hier eigentlich nicht das Greaseweazle erklären, sondern auf das Programm ansich hinweisen. 😉
TerribleFire 1260 Turbokarte mit 68060 (Rev. 5) Prozessor und passiven Kühlrippen.
Jaja, “Clickbait” 😅
Also, wenn es bei EUCH untern herum richtig brennt, dann solltet Ihr zum Arzt gehen! Wenn aber im AMIGA 1200 eine TerribleFire 1260 werkelt, dann hat der “unten herum” wirklich richtig Feuer und dann fängt die Sache so langsam an richtig Spaß zu machen!
Es ist wie in jedem Hobby, wenn eines zum anderen kommt. Nachdem ich meinen AMIGA 500 in einer gefühlt schon richtig guten Ausbaustufe hatte und der AMIGA 600 zum Recap unterwegs war, sah ich bei Kleinanzeigen einen AMIGA 1200 in einer Ausstattung und Preis, den ich unbedingt haben wollte. Ich hatte noch nie einen Amiga 1200 und wollte schon immer mal einen mit AGA-Chipsatz haben. Also habe ich mir das nur kurz durch den Kopf gehen lassen, bevor ich dann mitten in der Nacht zugeschlagen habe!
Im Detail bedeutet das:
Amiga 1200 (Rev. 2b) Recappt
Kickstart 3.2 mit Amiga OS 3.2
Indivision AGA MK3 (Scandoubler VGA/HDMI)
TerribleFire 1260 (68LC060 gesockelt) mit 128 MB Ram
8GB SD-Karte mit HDD-Adapter
Passende Netzteile
PCMCIA Netzwerkkarte
PCMCIA CF-Adapter
Joystick
Nach einem kurzen hin und her mit dem Anbieter, ob er das auch versenden würde, habe ich ihm das Geld mitten in der Nacht um halb 2 🙈 überwiesen und vier Tage später lag dann alles bei mir im Wohnzimmer. Und wie das so ist, wenn man einmal eine Turbokarte hat, die einen Sockel für eine 68060 Prozessor hat, dann will man den auch haben. [Weiterlesen…]
ℹ️ Das Logo wurde mit Google-Gemini (AI) erstellt.
Ich musste den Blog leider komplett löschen und neu aufbauen. Hier geht es in Zukunft rund um die Themen Radfahren (Rennrad, Gravel, Klapprad , Rennrad), Gaming (überwiegend Nintendo), (Retro)-Computer (aktuell sowie C64U, AMIGA und MorphOS) sowie Fotorgrafie (Nikon Z fc).
Dies ist ein rein privater Blog ohne Tracking, Werbung oder Auswertung.
Eine Grafik mit der Tourzusammenfassung nach 15 Stunden und 40 Minuten, 12 Stunden in Bewegung.
Vorgeschichte:
Seit April, also seit ich Spenden für den Event sammle, stand für mich fest, ich fahre die Tour de Herz an dem Tag, wie auch alle anderen vor Ort in Wien. Also Start am 27.06. um 05:00 Uhr. Ich habe mir entsprechend eine 300 Kilometer lange Tour gebaut, die perfekt an Bäckerein, Pfannkuchenhäusern, Lebensmittelläden usw. angepasst war … also ein Traum von einer Route. Klingt nach einem perfekten Plan, oder? War es auch, bis ich die Startzeit von 05:00 auf 00:01 Uhr umgestellt habe.
Die Idee der Umstellung erfolgte am Wochenende zuvor, als durch die Wettervorhersage klar war, dass es am Samstag den 27.06. „offiziell“ bis zu 38°C im Schatten werden sollte. Also habe ich mir vorgenommen, einen „Buchstabenfahrt“-Start durchzuführen. Einen Start um 00:01 Uhr, um hinten heraus der Hitze zu entkommen. Ich habe dabei „in der Eile der Umstellung“ nur eines „vergessen“: Ich wäre weder schnell genug, der Hitze in Gänze zu entkommen, noch hätte ich genug Wasser dabei, um das aushalten zu können. Und so ist es gekommen, wie es kommen musste. Aber alles der Reihe nach…
Es ist Freitag 17:31 Uhr. Ich sende den letzten Post ab an die Spender der Tour de Herz. Die berühmten letzten Worte, bevor es wirklich ernst wird. Danach wollte ich ein wenig „vorschlafen“. So zwei bis drei Stunden hätten gereicht. Auf Grund der Hitze schaffe ich gerade ein Nickerchen von 30 Minuten. Ok, muss reichen. Mein Rad habe ich tagsüber - ich habe mir dafür einen Tag Urlaub genommen - vorbereitet. Die Bremse hinten habe ich die Woche zuvor noch entlüftet. Das Rad war perfekt vorbereitet.
Ich liebe es durch die Nacht zu fahren. Und bei 28 Grad wird das hoffentlich ein richtig toller „Night-Ride“, dachte ich noch so bei mir. 300 Kilometer sind ein Brett und ich habe entsprechend Respekt vor der Länge der Fahrt. Mit Christian - der mitfahren möchte - habe ich die Woche zuvor nicht viel geschrieben. Ob er wirklich um kurz vor 00:00 Uhr am Start sein wird? Christian ist wie ich Mitglied beim R.V. Möwe Mönchengladbach-Lürrip e.V.. Er ist einiges jünger als ich und hat ordentlich Dampf in den Beinen. Es ist mittlerweile 23:30 Uhr. Ich mache mich fertig, ziehe mich an, ein letzter Blick durch die Wohnung, dann geht es zur Tür und um 23:45 Uhr verlasse ich das Haus und fahre zum Treffpunkt. [Weiterlesen…]
Bild einer Amiga 500 Platine mit iComp Indivision ECS V4 Scandouble
Ich bin ja selber ein “Wiedereinsteiger” und habe so unglaublich Spaß, wieder an einem AMIGA zu sitzen. Da hier viele Einstellungen zusammenspielen, dachte ich, ich schreibe meine Erfahrungen hier einmal zusammen. Vielleicht braucht das mal wer und dieser Person möchte ich die vielen (vielen) Stunden ersparen, die ich die letzten Tage an diesem Problem gesessen habe.
Das Problem:
Nachdem alles eingebaut, installiert und konfiguriert war lief anfangs auch alles sehr zufriedenstellend. Dann wollte ich mal den Bootscreen der Kickstart 3.2.3 sehen und habe die ACA500plus so konfiguriert, dass diese beim Kickstart stehenbleibt. Ok, alles sehr schön. Ich weiß heute aber nicht mehr, was genau dann dazu führte, aber nach einem Neustart des Systems landete ich im F10 Menü der ACA500plus und die Uhrzeit war weg. Es stand wieder irgendwas 1978 oben rechts. [Weiterlesen…]